Eigentlich dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen. Eine neue Auswertung zeigt jedoch, wer sich nicht daran hält.
Eigentlich sollte die neue 12-Uhr-Regel mehr Ruhe an die Zapfsäulen bringen. Seit dem 1. April dürfen Tankstellen ihre Kraftstoffpreise nur noch einmal täglich erhöhen – und zwar exakt um 12 Uhr mittags. Danach sind bis zum Folgetag nur noch Preissenkungen erlaubt. Doch viele Betreiber halten sich offenbar nicht daran.
Das zeigt eine Auswertung von "Auto Motor und Sport" gemeinsam mit dem Preisdienst "mehr-tanken". Demnach gab es auch Wochen nach Einführung des Kraftstoffpreisanpassungsgesetzes zahlreiche unzulässige Preiserhöhungen. Besonders häufig fiel dabei die Tankstellenkette Esso auf. Laut der Analyse wurden im Untersuchungszeitraum 2.772 Verstöße an 302 Stationen registriert. Damit war mehr als jede vierte Esso-Tankstelle betroffen. Im Schnitt kam es dort zu mehr als neun unerlaubten Preiserhöhungen pro betroffener Station – und Sprüngen von im Schnitt 10,7 Cent. Um die Daten zu berechnen, wurde jeweils eine halbe Stunde Kulanz vor und nach 12 Uhr gewährt.
Diese Kette fällt am wenigsten auf:
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Quelle / Weiterlesen: 12-Uhr-Regel an Tankstellen: Esso erhöht am häufigsten die Preise unerlaubt