ADAC ist absolut nicht sinnlos.
Im Jahre 2016 auf unserer Urlaubstour auf dem Weg nach Kroatien, tat es im Überholvorgang auf der A3 in Höhe Würzburg mit meinem Audi A4 Avant Quattro 2,5 TDi, plötzlich einen Knall, eine Riesen Wolke hinter dem Fahrzeug und keine Leistung mehr da. Irgendwie habe ich es geschafft von der linken Spur bei 200km/h nach rechts auf den Standstreifen zu kommen und dann den ADAC zu rufen.
Okay, es hat fast 2 Stunden gebraucht, bis der gelbe Engel bei uns war (mitten im Sommer und Urlaubszeit), um dann festzustellen, dass es mir den Ladeluftkühler im wahrsten Sinne des Wortes "zerblasen" hatte, denn er war geplatzt. Vor Ort hat der gute Mann dann nur provisorisch dafür sorgen können, dass der LLK wieder halbwegs dicht wurde und uns dann zu einer Werkstatt in Würzburg begleitet. Hier stellte sich leider heraus, dass in ganz Würzburg ein passender LLK nicht am Lager war (es war in etwa 14:00 Uhr), so dass wir zwangsweise in WÜ übernachten mussten. Alles vom gelben Engel organisiert und durch ADAC bezahlt, kamen wir in einem schönen kleinen Hotel unter und konnten am kommenden Vormittag unser repariertes Fahrzeug in Empfang nehmen. Lediglich die Teilekosten hatte ich zu tragen, alles andere wurde durch den ADAC gezahlt. So konnten wir dann mittags in WÜ erneut starten und waren halbwegs pünktlich nach 1200km Strecke in unserer Ferienwohnung in Kroatien zur Schlüsselübernahme (gegen 24:00 Uhr), denn unsere Übernachtung, die nun zwangsweise in WÜ stattgefunden hatte, war eigentlich sowieso für Österreich eingeplant.
Allzu oft habe ich den ADAC zum Glück noch nicht gebraucht, bin aber gerade nach diesem Erlebnis wirklich froh, seit fast 40 Jahren dort Mitglied zu sein und halte es für sehr sinnvoll!