Beiträge von pctelco

    Wenn der 2.0l HDF etwas gescheucht wird, dann macht er auch auf kräftig durstig, wie ich heute im Selbstversuch herausgefunden habe.


    Auf der Rückfahrt von Hamburg ins Rheinland, habe ich es die ersten ziemlich genau 100km mal darauf angelegt und den adaptiven Tempomat auf 160km/h eingestellt, mit dem Ergebnis, dass der BC mir 9,2l/100km gezeigt hat.
    Da mir das zu heftig war, bin ich die restlichen 390km bei eingestellten 130km/h weiter geglitten, so dass ich nun nach dem Tanken hier zu hause, einen Realverbrauch von 6,8 Liter/100km, über die gesamte Strecke, hatte.

    @awonder13


    Riesiger Mehrwert für mich, denn der Fahrkomfort gewinnt mit dem weitaus geringeren Geräuschpegel und nicht zuletzt auch bedeutend mehr Souveränität wenn ich kurzfristig Leistung abfordern muss. Das Drehzahlniveau ist einfach in jeder Situation um einiges niedriger und die bessere Dämmung tut das übrige dazu.


    Finanziell war der Deal natürlich eine Vollkatastrophe, aber ich habe es mir einfach geleistet und bin zufrieden. ;)

    Ich zitiere mal meine Post von Facebook, wo ich erste Langstreckenerfahrung zum Verbrauch abgegeben habe und stelle fest, nachdem ich inzwischen 2 x tanken war, dass der BC zumindest beim 2.0 Facelift stark an Präzision zum Realverbrauch gewonnen hat (s. auch Spritmonitor links unter Avatar -klicken -). Ich stelle auch fest, dass der reale Mehrverbrauch bei 2.0er lediglich rund 0,5l/100km beträgt und somit für das mehr an Dynamik der Motorisierung für mich vernachlässigbar ist.


    Zitat von FB:


    "Samstag, dank Navi und entsprechenden Umfahrungen der Staus, recht Stau frei und zügig in HH angekommen. Bumblebee hat sich wacker geschlagen, denn trotz adaptiven Tempomat fast komplett mit 140kmh eingestellt unterwegs gewesen, bei einem Verbrauch von rund 6,4 Liter/100km laut BC (also nur rund 0,3L/100km mehr wie mit dem 1.8er) bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit (über die gesamte Strecke von rund 470km) von 105-110kmh und bei Bedarf auch mal kurzzeitig ganz souverän bis 170kmh zum Überholen beschleunigt. Der 2.0L mit verändertem Hybridsystem (HDF) ist schon ein ganz anderes Feeling im C-HR!"

    Zumindest bei der nächsten Generation Navi (T2&Go Gen. 3, oder MM17) hat Toyota an den Stellen, wo es bei Gen.2 (MM16) im ersten C-HR gehakt hat, verbessert.


    Die Verpeiler, sowie das teilweise langsame Neuberechnen der Route, sind bei Gen. 3 komplett weg.


    Was nicht funktioniert, trotz dass der Mitarbeiter der Kundenbetreuung meinte es wäre kein Fehler und was ich denn überhaupt wollte, ich hätte doch ein tolles Auto, welches eine tolle Motorisierung hat, ist die Anzeige der Geschwindigkeitslimits auf der Navi-Karte, obschon diese auch ausdrücklich im Handbuch als ein-/ausschaltbar aufgeführt wird. Die Option zu Ausschalten ist übrigens in den Einstellungen ausgegraut und nicht wählbar, trotzdem zeigt es sie nicht! ;)

    Ehrlich gesagt, halte ich nicht viel davon, trotz Einsparpotential an Prämien.


    Ich bin zwar eher defensiver Fahrer, der aber nicht unbedingt schleicht, aber auf einen weiteren Datensammler, der dann auch noch sieht wo ich parke und einkaufe, etc., habe ich keine Lust.

    Kann demnach davon ausgehen, dass die Bremswirkung der Motorbremse eine geringere bzw. keine Betätigung der Fußbremse bedarf und damit weniger Strom in die Batterie eingelagert wird. Und warum ist dann die Batterie nach Ende der Testfahrt in Stellung B rappelvoll?

    Was viele hier nicht zu verstehen scheinen, dass die beiden Motorgeneratoren (MG1 und MG2), wie auch der Verbrenner und die Antriebsräder, alle ohne Trennmöglichkeit (Kupplung o.ä.) auf einem Planetengetriebe laufen und lediglich durch Erhöhung des Drehwiederstandes der MGs (höherer Strom raus beim verzögern, rein bei Schubbetrieb) der Rollwiderstand des Fahrzeug bei Bedarf erhöht wird (oder mehr Leistung bei Schubbetrieb auf die Räder), indem der Inverter einen höheren Strom zum Laden aus dem MG zieht und somit auch mehr Drehzahl auf den, ohne Kraftstoff, mitlaufenden Verbrenner kommt (mehr notwendige Verzögerungskraft = höherer Strom über den MG und somit auch höhere Drehzahl des Verbrenner und schneller gefüllter Akku). Das ist übrigens dann die Lastpunktverschiebung beim Verzögern (über Stellung B des Getriebe eben mehr), wie sie auch im Schubbetrieb (durch den Verbrenner unter Einsatz von Kraftstoff) stattfindet.


    Schwer zu erklären, aber ich hoffe Ihr versteht was gemeint ist.

    @michhi Gebe ich Dir Recht, aber wenn ich über 35 Mille hinlege, sind mir die 100 mehr relativ egal, weil ich einfach aus dem Alter raus bin, wo ich noch bereit war mich selbst unter das Auto zu legen.


    Ich finde die allgemeine Preisentwicklung im Dienstleistungssektor übrigens insgesamt eher grenzwertig. Hier geht es schon lange nicht mehr um Kundenbindung, sondern nach kapitalistischen Grundsätzen, nur um möglichst großen Gewinn in kurzer Zeit. Die Kunden müssen die Kröte schlucken, weil alle gleich teuer sind!