Seit gestern habe ich von meinem Orthopäden das Okay, wieder ins Auto krabbeln und sogar selbst fahren zu dürfen. Ich werde mich also demnähx mal auf den Weg zum FTH machen und den "Neuen" meinem kritischen Blick im Original unterziehen. Allerdings ist meine Gefühlslage bisher so, dass ich aus den mir bekannten Bildern und Schilderungen froh bin, das alte Modell zu besitzen - sogar nach das Vor-Facelift-Dingens. Von der Formensprache überzeugt mich der "Alte" nach wie vor und ich finde ihn individueller, als den "Neuen", der mir vorkommt, als hätte der Bonbonrundlutscher aus der Campino-Fabrik seine Zunge im Spiel gehabt. Das ist allerdings ein Schicksal, welches fast alle modernen Fahrzeuge - aus Gründen - ereilt hat.
Daher gratuliere ich natürlich ganz besonders zum neuen, alten Spielmobil, welches dir sicher mindestens ebenso viel Spaß bereiten wird, wie ein neues, im Grunde aber doch nur sehr viel teureres Modell. Unser "Altwagen" aus 2019, allerdings erst mit ca. 23.000 km gerade eingefahren, wird uns also noch sehr lange Zeit Freude bereiten und unsere Garage bevölkern, bevor wir uns dann einem größeren, mit dem Rollstuhl befahbaren, Sprinter oder MAN TGE, Ford Transit oder Ähnlichem beschäftigen müssen...