Beim C-HR wird die Spannung auch in Abhängigkeit der Last geregelt, wenn ich bei der Lenkung Volleinschlag gebe, steigt die Spannung auch auf über 14V geht dan langsam wieder auf einen tieferen Wert.
Beiträge von wig66
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Das mit dem schlechten Lademanagment kann ich bestätigen, zwar ist die Mutlu-Batterie auch nicht das gelbe vom Ei, aber mit einem besserem Lademanagment wäre es halb so wild, zumal der DC-DC Converter bis zu 1400W an 14V liefern würde. Nachdem der Masseanschluss von der Batterie auf's Chassis elektrisch leitend gemacht wurde (dank isolierender Grundierung ist ab Werk über 95% der Kontaktfläche nicht leitend!) konnte ich bei mir zumindest in der kalten Jahreszeit eine ganz klare Verbesserung feststellen. Im Sommer regelt die Elektronik anders und die Batterie sulfatiert so, der zu hohe Stromverbrauch im Stand ist auch nicht hilfreich.
Zum Thema unser C-HR schneidet in der Pannenstatistik schlecht ab: Andere Marken haben ihren eigenen Pannendienst und erscheinen so beim ADAC nicht, aber die Problematik mit den Batterien haben sehr viele Marken und Modelle. Die doch nicht seltenen Autobrände, welche als Ursche Kabelbrand haben, sollten da aufhorchen lassen, den gegen Kurzschluss gibt es Sicherungen, aber bei Überlastung von Kontakten müssten Wärmesensoren verbaut werden und das ist in der Praxis nicht so.Schlechtes Lademanagment dahin oder daher, ich liebe meinen C-HR!
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wig66 In stellung D wirt ganz bestimt geladen nur in stellung N wirt nicht geladen !
Hallo Beach,
Wie in Stellung D geladen wird, siehst du in den beiden Grafiken, was sonst so beim Fahren passiert, sieht man mit dem Zangenamparemeter und ich habs mehrmals getestet. Bei ebener Strasse oder leichter Abfahrt kurz in N Stellung gehen und er ladet. Über das warum und wieso äussere ich mich nicht, ich stelle einfach nur fest.
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Habe wieder ein paar Infos mehr, für all diejenigen, welche so wie ich der Meinung sind, das Autos zuverlässig Starten sollten:
- Laut Seite 754 der Bedienungsanleitung ladet unser C-HR die 12V Batterie im langsamen modus bis zu max. 5A, in Schnellladung bis max 15A. Nach Aussage von Toyota, wird die Batterie alle 20 Tage voll geladen.
- Das Datenblatt des Converters sagt, dass dieser eine Leistung von bis zu 1400W (14V 100A) bringt. https://www.toyota-industries.…jsae_yok18_panel_03_e.pdf
- Da ich zwischenzeitlich das Zangenamperemeter wieder zur Verfügung habe, konnte ich so ein paar interessante Messungen anstellen, mit gleichzeitiger Erfassung von Spannung, Strom und Batterietemperatur während der Fahrt!
Wie bereits festgestellt, hat die Batterietemperatur einen Einfluss auf das Ladeverhalten, solange diese Temperatur unter 15°C liegt, wird konstant geladen (siehe Grafik 01, 16°C werden ca bei Messung 1156 erreicht), geht die Batterietemperatur über 15°C, so wird beim Starten kurz konstant geladen und danach geregelt (siehe Grafik 02, Temperatur immer über 15°C). Ausser wenn der Schalthebel sich in Stellung D befindet, wird immer geladen, egal ob P, R oder N Stellung. In P Stellung ist es auch in der Bedienungsanleitung angegeben, für R und N nicht.- Zu meinem Staunen, bedeutet eine höhere Ladespannung nicht zwangsläufig einen höheren Ladestrom, es sieht fast wie eine MPPT (Maximum Power Point Tracking) Regelung aus, wenn dieses Verhalten gewollt ist, haben sich die Ingeneure bei Toyota richtig viel Mühe bei der Optimierung gemacht, um ja die Effizienz zu steigern.
- Den Entladestrom im Stand habe ich nur kurz angeschaut (viel zu hoch), werde diesen aber auch entsprechend über mehreren Stunden erfassen und auswerten.
In der Zwischenzeit wünsche ich euch allen, gute Fahrt.
01 Batterie erreicht 15°C.JPG02 Batterietemperatur über 15°C.JPG
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Da hat man keine Worte, oder zumindest keine des Lobes.
Soviel auch zum vielgepriesenen Konsumentenschutz. -
Das haben wir nicht, scheinbar hat hier Toyota gespart, oder es wird nur in anderen Modellen freigeschaltet.

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Das ist eine Riesen-Ansammlung von Problemen! Empfehle dir auch direkten Kontakt mit Toyota aufzunehmen, sonst heisst es irgendwann, du hättest zu lange gewartet.
Viel Glück und hoffentlich gibt es eine gute Lösung für dich.
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Hallo @Uhudler,
eigentlich steht auf deiner Batterie, dass es sich um eine wartungsfreie Calcium-Batterie handelt, die sollte idealerweise die Gase wieder rekombinieren, aber wenn du die Deckel aufmachen kannst, schadet es nicht die Flüssigkeit wieder bis zur Markierung aufzufüllen. Wenn du die Batterie aus dem Fahrzeug ausbaust und auf einem Tisch mit einer Lampe in die Öffnung strahlst, sollte man auf der Seite den Füllstand über den Schatten bestimmen können. Beim Laden musst du aber die Deckel dieser Batterie wieder schliessen.
Bei dieser Bauart hatte ich ohne grosse Plege eine Betriebszeit von 8 - 9 jahren, leider haben später die Hersteller angefangen die Deckel zuzukleben und somit ist bei Wasserverbrauch die Batterie nicht mehr zu retten. Bei den verschlossenen Batterietypen (EFB, AGM, etc) darf das Sicherheitsventil (da wo der evtl. der Ablaufschlauch angebracht ist) auf keinem Fall verändert werden, da dieses Ventil nur bei Überdruck öffnet und ein bersten des Gehäuses verhindern soll.
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Du bist mal wieder ein Pessimist, das Problem der ungenügenden Ladung der 12V Batterie war genau die schlechte Masseverbindung von der Batterie aufs Chassis. Die Sau die durchs Dorf getrieben wird hat also schon ein bisschen Speck da gelassen
. Die Idee mit der Messbrücke dürfte am Chassis und mit diesen Strömen nicht einfach umzusetzen sein, aber man kanns ja auch über das gute alte Ohmsche-Gesetz berechnen. -
Viel Spass beim Probieren
