Einmal montiert, gerät die Dashcam schnell in Vergessenheit. Ich hab mich erst vor der Inspektion wieder mit der Kamera verbunden und bekam (statt Aufnahmen der Daschcam) einen lesefehler der Micro-SD-Karte angezeigt. Karte formatiert und es läuft alles wieder. Gelegentlich mal zu prüfen, ob überhaupt noch aufgenommen wird, ist aber sicher nicht verkehrt.
Beiträge von pixolin
-
-
Ich habe eine Frage bezüglich des Ladens der Starterbatterie des C-HR
Zum Laden braucht nicht einmal die Starterbatterie abgeklemmt werden. Die Plus-Klemme des Ladegeräts wird (wie bei einer Starthilfe) mit dem Kupferplättchen unter der roten Abdeckung im Sicherungskasten verbunden, die Minus-Klemme mit einer vorstehenden Schraube an der Karosserie. So wie auf diesem Bild, nur dass das Ladegerät die Batterie ersetzt.
Bild: Bedienungsanleitung Toyota-C-HR
Den Anschluss des Ladegeräts über den Sicherungskasten siehst du übrigens auch gegelentlich beim FTH, wenn Fahrzeuge im Ausstellungsraum längere Standzeiten haben.
Der Netzstecker des Ladegeräts wird erst eingesteckt, nachdem die Klemmen sicher angebracht wurden und auch wieder abgezogen, bevor du die Klemmen entfernst, um einen Funkensprung zu verhindern. Der Motor darf während des gesamten Ladevorgangs nicht gestartet werden. Alle Nebenverbraucher sollen abgeschaltet werden.
In der Bedienungsanleitung gibt es im Kapitel 12-Volt-Batterie eine ausführliche Beschreibung mit weiteren Sicherheitshinweisen. Dort wird auch beschrieben, dass nach Abklemmen der Batterie der Motor unter Umständen nicht direkt anspringt und erst die Türen geöffnet und wieder geschlossen werden müssen, bevor der Motor neu gestartet wird.
-
Bei der FitcamX leuchtet kurz, nachdem du den Motor gestartet hast (Ready-Modus) eine blaue LED. Die geht aus, sobald du die Zündung ausschaltest. Ich habe es nicht durchgemessen, gehe aber davon aus, dass dann kein Strom mehr gezogen wird. Die FitcamX teilt sich die Stromzufuhr mit dem Rückspiegel, was auch dafür spricht, dass die Kamera keinen Strom zieht, wenn der Ready-Modus aus ist.
Wie das bei anderen Dashcams ist, kann ich nicht sagen. Ich hab die FitcamX.
-
auf jeden Fall keinen Vollhybriden
Auf jeden Fall ein Vollhybride!
Die Alternative sind Plugin-Hybride, bei denen die Batterie nicht vollständig durch Rekuperation und Ausnutzung des Motors aufgeladen wird, sondern noch an die Steckdose muss (was viele nicht wollen).
Enteisung gibt's bei Flugzeugen im Winter, aber nicht beim C-HR.
Bist du im Multimediasystem schon auf Einstellungen gegangen und hast dich bei Toyota angemeldet?
-
@Beacon 2 Minuten in der Waschanlage ist dann aber nicht "ausreizen"?
Gibt's da keine Schutzabschaltung? Vier Wochen auf die Aufladung warten klingt dramatisch.

-
mein letztes Auto Dacia war 13 Jahre alt und hatte 233.000 km runter ohne ein Garantie
Gut gefahren – und keine Gurke gehabt.

Ich hab mich neulich mit einem Besitzer eines Mazda MX-5 unterhalten. Schönes Auto, technisch beeindruckend, solide gebaut und einfach zu reparieren. Der kleine Flitzer hatte trotz normaler Fahrweise nach 90.000 km einen Motorschaden, der richtig Geld gekostet hat. Da hätte sich sowas wie die "teure" Inspektion mit Anschlussgarantie locker gelohnt.
Dein Auto, du entscheidest. Ich wollte nur eine andere Sichtweise zeigen.
-
Bei älteren Autos war das auch kein großes Thema. Aber schau beim C-HR unter die Motorhaube – die Technik ist so komplex geworden, dass man sich verdammt gut auskennen muss. Einen Hybrid-Check traue ich mir alleine nicht zu und nur Ölwechsel ist (besonders für ein älteres "Schätzchen") zu wenig.
Bei unserem RAV4 haben wir die Wartung auch immer mehr schleifen lassen, zuletzt wurden eigentlich nur noch die von dir aufgezählten Punkte erledigt. Das Auto fuhr zwar immer zuverlässig, aber es hat sich über die Zeit eine sehr lange Mängelliste eingestellt und wir fühlten uns am Ende nicht mehr richtig sicher. Inspektion heißt für mich auch, dass dich ein Fachmann auf Verschleißteile aufmerksam macht und die am besten gleich vor Ort ersetzt (und nicht nur, wie wir es bei unserem Smart erlebt haben, ein Video vom kaputten Teil dreht). Der Mechatroniker in der Toyota-Werkstatt kennt auch seine "Pappenheimer" (verschiedenen Modelle, nicht Kunden) und weiß, wo Schwachstellen sind. Der erkennt ein Problem (hoffentlich), bevor es zu einer Panne kommt.
Ich finde es schwierig, für die Kosten einer Inspektion ein paar "Hausnummern" in die Runde zu werfen, ohne zu fragen, was da alles drin ist. 600 Euro reiner Stundenlohn wäre beim C-HR tatsächlich üppig, aber wenn alleine für 150 Euro Öl, Olfilter, Dichtring und Altöl-Entsorgung enthalten sind, ist das was anderes. Im Grunde verspricht dir die Toyota-Werkstatt "Für 400 Euro plus Material mache ich dein Auto so fit, dass ich dir auf alle Antriebsteile eine Garantie bis zur nächsten Inspektion gebe" (Relax-Garantie). Finde ich eine Ansage. Ob man viel dabei gewinnt, die Inspektion (ohne Relax-Garantie) bei einer freien Werkstatt zu machen und ob die dann nur Häkchen auf einem Blatt Papier gemacht oder tatsächlich alles "nach Herstellerangaben" geprüft hat, muss jeder selbst entscheiden.
-
Juergen.Pl Dann gibt's aber auch keine Relax-Garantie?
-
Zu der Fehlermeldung kann ich nichts sagen. Ich würde sie wahrscheinlich ignorieren, da du nicht eine längere Strecke mit N zurücklegst.
Und wie schalte ich für die Zeit in der Waschanlage die Sensoren aus, dass es nicht die ganze Zeit piept ?
Das ist einfach: Im rechten Wippkreuz im Lenkrad die mittlere Taste drücken. Du bekommst im Amarturenbrett einen Hinweis "Ton ist aus" angezeigt und es piept nichts mehr. Hat den Vorteil, dass du die Parksensoren nicht anschließend wieder aktivieren musst.
-
Ich finde, das geht so in Ordnung. Warum?
Die Inspektion ist alle 15.000 km, spätestens aber nach einem Jahr fällig. Ist der Wagen 4 Jahre alt, steht auch die 4. Inspektion an. Ganz einfache Rechnung.
Da jede zweite Inspektion eine große Durchsicht ist, ist der Preis auch OK. "… dann wollen sie 600 Euro haben" sollte aber etwas differenziert werden: Darin sind wahrscheinlich Materialkosten für neues Motoröl, Entsorgung des Altöl, Ölfilter, Luftfilter für Innenraum, Motor und Gebläse der Hybrid-Batterie sowie Bremsflüssigkeit enthalten. 4,5 Liter Synthetiköl kosten rund 100 €, die weiteren Posten setze ich mal grob überschlagen mit 150 € brutto an:
Grob überschlagen:
Aufwand netto brutto Materialkosten 210 € 250 € Arbeitskosten 300 € 350 € Nehmen wir an, der Mechaniker arbeitet 2,5 Stunden am Auto: Kundenannahme, Fahrzeug auf Hebebühne, Dialogannahme, Fahrzeug in Werkstatt, Durchsicht (Prüfung Kühlmittel, Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge, Radspiel, …), Austausch verschiedene Filter, Hyybrid-Check, Fahrzeugreinigung, Rechnungserstellung, Computereintrag Service. Das macht netto 120 €/Arbeitsstunde – ein ganz normaler Stundensatz für eine Werkstatt, die neben Stundenlöhnen den Unterhalt der Werkstatt, Buchführung und selbst die Tasse Kaffe im Wartebereich kalkulieren muss. Kann man schlecht mit 15 € Mindestlohn für unqualifizierte Arebitskräfte vergleichen. Sollte man auch nicht am eigenen Netto-Gehalt ausmachen (da ist alles zu teuer, weil wir hohe Sozialabgaben haben).
"Aber was soll denn dran sein, wenn ich nur 5.000 km im Jahr fahre?" – Autos sind dafür gemacht, zu fahren, nicht irgendwo rumzugammeln. Nach langen Standzeiten ist eine vorzeitige (<15.000 km) Prüfung sinnvoll, ob z.B. die Bremsflüssigkeit Feuchtigkeit gezogen hat, sich irgendwo Rost bildet usw. Die Kosten für eine Durchsicht sind Kleingeld gegen das, was du für einen Austausch von Teilen zahlen musst, wenn nicht rechtzeitig festgestellt wurde, dass etwas getan werden musste.
Bei geringer Laufleistung wird außerdem davon ausgegangen, dass du eher Kurzstrecke fährst, wodurch auch das Motoröl stärker beansprucht wird. Besser, das Öl zu wechseln – was sind 100 € für Öl im Vergleich zu den Anschaffungskosten für einen neuen Motor nach Ölfilmabriss? Macht sich nicht von selbst, braucht man einen Mechaniker für, kostet Geld."Aber andere Hersteller haben ein Wartungsintervall von 30.000 km?!" – Andere Hersteller wollen vielleicht auch nur, dass ihre Fahrzeuge die Garantiefrist überstehen (danach? Dein Problem.) und der Verkäufer ein lustiges Verkaufsargument hat. Mir ist ein Service-Intervall von 15.000 km/jährlich lieber. Zieh nach 15.000 km den Ölmessstab raus, wisch ihn an einem weißen Küchentuch ab und frag dich, ob du eine hochentwickelte Maschine mit den Rückständen, die du dann siehst, laufen lassen möchtest. Das ist dann "offen sichtlich".
Sind 600 Euro viel? Klar. An der Dönerbude bekomme ich dafür eine Menge Gyros.
Sind 600 Euro viel für eine große Inspektion? Ich finde den Preis realistisch.