Beiträge von pctelco

    Lutz


    Da bin ich ja grundsätzlich zu 100% bei Dir, jedoch ist es von Toyota relativ dumm, dass Lademanagement für die 12V-Batterie so blöd festgelegt zu haben, dass im für viele Fahrer normalen Nutzungsprofil, wo eben das Fahrzeug nicht mehrfach die Woche für möglichst mehrere Stunden bewegt wird, die 12V-Batterie eben nicht ausreichend Ladung abbekommt, um zuverlässig genügend Energie für den Start des Hybridsystem zu haben.


    Der ADAC kann seine Pannenstatistik ja nur aufgrund der protokollierten Ausfälle (und Gründe) je Fahrzeugtyp führen und es nicht zumutbar, dass es zur Nutzung eines modernen und nicht gerade billigen Fahrzeugs, man zum starten darauf angewiesen sein könnte, erst die Powerbank anschließen zu müssen. Es gibt mit Sicherheit auch viele Menschen, die mit diese Aufgabe bereits technisch völlig überfordert wären.


    Zumindest sollte man erwarten dürfen, dass Toyota gerade weil die Problematik auch dort inzwischen hinlänglich bekannt sein dürfte und es sich auch mit wenig Aufwand ändern ließe, dies bei zukünftig ausgelieferten Fahrzeugen anzupassen, aber es scheint ihnen egal zu sein.


    Wenn der Batteriesensor abgeklemmt ist und somit per "Notprogramm" mit Konstantspannung geladen wird (so wurden Jahrzehntelang in früheren Autos die Batterie geladen und die Batterien hielten trotzdem 5-10 Jahre ohne Probleme), bekommt die Batterie immer genügend Energie, allerdings mit anderen dadurch entstehenden Funktionseinschränkungen des C-HR.


    Wenn allerdings die Zeit der Nichtnutzung des C-HR zu lang ist (nach einigen Wochen), ist sogar dann die Gefahr recht hoch, dass auch dann die 12V-Batterie aufgrund recht hohem Energiebedarf im Ruhezustand des C-HR, trotzdem leer ist.


    Ich denke das würde sogar bei Fahrzeugen die bereits beim Kunden sind, recht einfach durch Softwareanpassung zu regeln sein, aber sicher kann das nur Toyota sagen.


    BTW: Bei mir liegt eine potente, geladene Powerbank im C-HR. 8)

    Nix beratungsresistent, aber nicht gewillt wegen der Unfähigkeit von Toyota Klimmzüge machen zu müssen und dadurch Nachteile in Kauf nehmen zu müssen, um den C-HR bei den bei mir vorhandenen Gegebenheiten jederzeit für meine Mobilität nutzen zu können.


    Was übrigens ohne angestöpselten Batteriesensor auch nicht funktioniert, ist das Aktivieren der Standklimatisierung, wohingegen öffnen/schließen des C-HR über Smartphone einwandfrei geht.


    Das Tracking hat hier auch funktioniert (findet ja auf "Ready" statt), aber die Abstellposition wird zwar registriert, aber ohne "Ready" dann als C-HR offline angezeigt.

    Das mit dem abgezogenen Batteriesensor habe ich getestet und es funktioniert, da die Batterie dann mit Konstantspannung geladen wird.


    Leider nur, hat das andere Nachteile, denn der C-HR hat dann bei abgeschalteter "Zündung" (nicht Ready) keine Verbindung mehr über die Telematikdienste und nach erneutem Start ist der zuletzt eingestellte Radiosender erst mal weg und muss neu eingestellt werden. Welche Nebenwirkungen sonst noch ohne angeschlossenen Batteriesensor entstehen, habe ich dann nicht weiter ausgetestet.

    Leider alles Quatsch, denn auch Dauerlicht ändert nichts an der Tatsache, dass der C-HR, wenn es sich dann bei etwa 50% SoC dazu entschieden hat, die Bordspannung auf 12,80 Volt zu halten, dass der SoC auch nach Stunden langer Fahrt kein Prozent mehr angehoben wird - ob mit oder ohne Licht. Das sind Praxiserfahrungen und Messreihen, welche ich als Techniker am meinen C-HRs über mehrere Jahre durchgeführt habe, ebenso wie das nachfolgen genannte.


    Steht das Fahrzeug dann einige Tage ohne zu laufen, zieht der Ruhestrom (vermutlich durch auch bei Ruhe übertragenen Telematikwerten) täglich etwa 8% SoC aus der 12V-Batterie, was in Verbindung mit der "Ladungsverweigerung" schon beim SoC von rund 50% dafür sorgt, dass der Ladestand schon nach einer Woche eher grenzwertig ist und ein Start des Hybridsystems schon zum Glücksspiel werden kann!


    Hier macht es leider auch kaum einen Unterschied, ob nun die original 45Ah-Mutlu, oder eine 55Ah-Markenbatterie eingebaut ist, da die 10Ah Differenz, lediglich knapp 20% mehr an Energiemenge macht, die gespeichert werden kann. Immer natürlich vorausgesetzt, das Lademanagement des C-HR ist der Meinung, dass auch die Markenbatterie durch das Lademanagement auf 50% SoC im Betrieb gehoben wird.


    Es liegt definitiv nicht (nur) an der Mutlu-Batterie, sondern am miesen Lademanagement das Toyota hier festgelegt hat und natürlich auch an der Nutzngsart des C-HR, wobei - wie in meinem Fall - viel Kurzstrecke absolutes Gift für den SoC der Batterie ist.

    Hilft aber alles nicht, denn um eventuell einen Euro auf 100km zu sparen, mir solche Klimmzüge um einen BEV zu laden anzutun und dann auch noch die Anschaffungskosten für einen BEV zu stemmen, ergibt für mich wenig bis gar keinen Sinn aktuell. Da ich ein eher ungünstiges Streckenprofil im Alltag habe, ist es auch eher anzuzweifeln, dass ich mit einem BEV tatsächlich im Verbrauch der kWh bei Kosten von nur 8,50 Euro landen würde.


    Ich werde also die nächsten Jahre erst mal, aus den von "Ejon" genannten Gründen bei meinem C-HR HEV bleiben, oder irgendwann mal auf einen HEV eines chinesischen Herstellers umsteigen. Geely hat da gerade vielversprechende Konzepte an HEV in der Pipeline, welche allerdings aktuell nur in China neu am Markt sind. Aber gerade die Chinesen sind auch da sehr innovativ und da ist in naher Zukunft einiges, auch in Europa zu erwarten.


    Hier noch eine Grafik zum Verbrauch meines C-HR seit Erstzulassung in 06/2024


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    Mit dem Tanken verhält es sich identisch, getankt wird nicht mehr wenn der Tank leer ist, wir tanken wenn grade Strom da ist.

    Diese Situation, während meines Wocheneinkaufs mal eben nachzuladen beim Discounter, wäre bei mir 1-2 mal die Woche für jeweils höchstens 15-20 Minuten gegeben, aber ich denke nicht dass diese kurzen Zeiten ausreichend wären, Energie für meinen Mobilitätsbedarf in ausreichender Menge in den Akku eines BEV zu bekommen. Ergo bleibt mein Hindernis der BEV-Nutzung leider zu 100% weiterbestehen.