Beiträge von reidrus

    Genau das könnte ja kosten verursachen....

    Ein 50‑€‑Bauteil entscheidet über ein 30K-40K €‑Auto. Das ist technisch fragwürdig, aber so sind leider die Toyota Prioritäten. Ich denke, dass Toyota das Problem sogar bewusst in Kauf genommen, um Effizienz (kein Mehraufwand für AGM-Batterien), Kosten und globale Standardisierung (einfache günstige Technik, funktioniert aber weltweit) zu optimieren.

    Sehe ich genauso: es ist keine akzeptable Lösung, während der Fahrt auf Radio oder andere "Komfort" Funktionen zu verzichten.

    Toyota sollte lediglich eine größere leistungsstarke 12V Starterbatterie nachrüsten (Upgrade auf 45–55 Ah AGM, z.B. VARTA A9 Dynamic AGM Autobatterie 12V 50Ah) und den Ladespannung entsprechend anpassen (14,4 V – 14,8 V). Aktuell lädt Toyota die 12‑V‑Batterie im Fahrbetrieb nur mit ca. 13,6–13,8 V – das reicht i.d.R. nicht für eine Vollladung.

    Dann sollte das Problem zumindest für die meisten Fahrer (die nicht ausschließlich Kurzstrecken fahren) entschärft werden. Das wären keine gravierenden und technisch aufwendigen Maßnahmen. Toyota will das offensichtlich nicht oder kann nicht schnell reagieren. Bei hohen Verkaufszahlen und etablierten Lieferketten ist Toyota vermutlich einfach zu träge und langsam für solche Verbesserungen.


    Grüße

    reidrus

    Hallo Kobold57,


    ich glaube, es gibt keinen Hersteller, der ein Ladeerhaltungsgerät integriert.

    Wie schon im Forum erwähnt, haben manche Hyundai und Kia Hybridfahrzeuge einen 12V Battery Reset / Booster-Knopf. Er verbindet kurzzeitig die Hochvoltbatterie über den DC‑DC‑Wandler mit der 12V Batterie und das Fahrzeug kann gestartet werden (quasi integrierten Starthilfe).

    Ich hoffe sehr, dass Toyota bei künftigen Modellen die versäumten Anpassungen im Batteriemanagement nachholt. Es ist nicht schlau, die 12‑V‑Batterie durch umfangreiche Connected‑Services zusätzlich zu belasten, ohne gleichzeitig Batterieauslegung und Ladestrategie anzupassen.


    VG

    reidrus

    Hallo,


    in der MyToyota App gibt es auf jedem Fall eine Möglichkeit, das Connected Services Abonnement und andere Services (Standard-/ Remote-/Smart-) zu beenden und ein Anonymer Modus zu aktivieren:


    App starten-> Meine Fahrzeuge->Connected Services Center->Remote Services-> Abonnement beenden (siehe Screenshot).

    Welche Funktionen welche Servicepakete beinhalten steht direkt in der App.

    Vielleicht wenn das Abo nicht mehr aktiv ist, wird auch die Verbindung zum Toyota-Server nicht permanent bzw. nicht so oft aufgebaut. Wegen der SOS-Taste ist eine komplette Abschaltung des Modems vermutlich gar nicht möglich.


    VG,

    reidrus

    Wer von euch fährt auch im Winter im Fahrmodus SPORT? Lohnt es sich?

    Im Sport-Modus gibt es u.a. Änderungen bei der Stabilitäts- und Traktionskontrolle (VSC/TRC). Eingriffe durch Elektronik erfolgen später, mehr Schlupf wird zugelassen. Zudem hat das Gaspedal schnelleres (direktes) Ansprechen. Das wären die Eigenschaften, die eher kontraproduktiv sind auf Eis oder Schnee bzw. beim Anfahren am Berg auf Schnee, wenn deine Frage darauf zielt. Nur wenn man explizit auf Schnee driften will, lohnt sich der Sportmodus im Winter :).

    viele Grüße,

    reidrus

    Habe was gefunden .

    Kann sein dass es weiter hilft.

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    Danke für den Link. Eine Tiefentladung der Starterbatterie wegen der längeren Standzeit des Fahrzeuges kann bestimmt eine mögliche Ursache für die schlechte Batterieleistung sein. Bei meinen C-HR wird es ebenfalls zutreffen, da das Fahrzeug tatsächlich länger im Autohaus gestanden ist und die Starterbatterie sehr wahrscheinlich nicht mit einem externen Batterieladegerät zwischendurch aufgeladen wurde. Jedoch wird allein die lange Standzeit (bzw. Tiefentladung) nicht viele Posts hier im Forum erklären. Die Ursache ist vermutlich eher eine Kombination aus der schlechten und unterdimensionierten Starterbatterie, den Connected Services, die auch im Ruhezustand viel Strom ziehen, und ggs. dem schlechten Lademanagement.

    Bei meinem alten C-HR-I habe ich als Austauschbaterrie VARTA Blue Dynamic C22 52Ah eingebaut, aber eigentlich nur aufgrund des Batteriealters (auch MUTLU) ca. nach 5 Jahren. Solche Probleme wie beim C-HR II hatte die Starterbatterie die ersten Jahre nicht. Allerdings gab es beim Fahrzeug damals keine lange Standzeit und keine Connected Services.

    Es wären Erfahrungen interessant, ob man allein mit dem Einbau einer guten Starterbatterie (z.B. Varta C30 SLI) das Problem auch beim C-HR II nachhaltig beseitigen kann.


    Viele Grüße,

    reidrus

    Oder kaufe dir ein Hyundai Vollhybrid, die haben serienmäßig eine Batterie Reset Funktion eingebaut, Taste gedrückt und schon wird die Spannung aus der Hybrid Batterie entnommen, System fährt immer hoch, gute Fahrt :)

    Bei dieser Funktion hat Hyundai eindeutig die Nase vorn gegenüber Toyota.

    Hyundai‑Hybride besitzen keine klassische 12‑V‑Starterbatterie mehr, sondern eine kleine Lithium‑Ionen‑Hilfsbatterie, die in die Hochvoltbatterie integriert ist. Wenn diese 12‑V‑Hilfsbatterie leer ist, kann das Auto auch wie bei Toyota nicht in den READY‑Modus gehen. Genau hier kommt die Reset‑Taste ins Spiel. Beim Drücken der Taste wird ein DC‑DC‑Wandler aktiviert, der die 12‑V‑Hilfsbatterie überbrückt, das komplette 12‑V‑System direkt aus der Hochvoltbatterie versorgt, sodass das Fahrzeug in den READY‑Modus gehen kann. Damit ersetzt Hyundai praktisch die Notwendigkeit einer externen Starthilfe. Die Funktion hilft aber nur, wenn die Hochvoltbatterie noch genug Energie hat. Wenn auch die Hochvoltbatterie leer oder tiefentladen ist, hilft der Reset auch nicht.

    Bei Toyota Hybriden wäre so eine Taste bestimmt auch möglich Die Traktionsbatterie ist im Ruhezustand elektrisch getrennt (Hochvolt‑Schütze geöffnet). Das ist ein Sicherheitsmechanismus, damit bei einem Unfall oder einer Panne niemand 400–800 Volt abbekommt. Erst wenn die 12‑V‑Batterie die Steuergeräte versorgt, schließen die Schütze – und das Hochvoltsystem wird aktiv.

    Aber Toyota ist ja zu konservativ und grundsätzlich ziemlich träge für Optimierungen.


    Viele Grüße,

    reidrus

    Die Tranktionsbatterie des PHEV hat ja auch die ca. 5-6fache nutzbare Batteriekapazität (die Angaben sind dazu etwas widersprüchlich) gegenüber dem HEV.....

    Die HEV Batterie hat laut meiner Recherche ca. 2,4 kWh Kapazität vs. 13,6 kWh bei PHEV. Aber leer ist leer. Offensichtlich bekommt Toyota das hin, im Falle der entladenen Batterie bei PHEV das Starten des Verbrennungsmotors zu unterbinden. Zumindest die elektrische Heizung (Scheibenwischer-Bereiche der Frontscheibe, Spiegel und Heckscheibe) könnte man auch mit der kleinen ausreichend geladenen Traktionsbatterie der HEV Fahrzeuge nutzen. Das wäre zumindest als kundenorientierter Kompromiss denkbar.


    Viele Grüße,

    reidrus