Beiträge von Tsukuyomi

    Das Brandrisko ist heutzutage bei den Unmengen an elektronischen Einrichtungen generell ein Thema, unabhängig davon ob ein Verbrennungsmotor oder ein Elektromotor im Auto steckt. Man muss sich nur anschauen, wie viele BMW Verbrenner in den letzten Jahren abgefackelt sind. Brandgefahr als Nachteile von E-Autos abzutun ist absolut realitätsfern.

    Genau so. Zudem ist mehrfach statistisch bewiesen das die Brandgefahr beim Verbrenner um ein vielfaches höher, als beim E-Auto liegt. In Verbrenner steckt das Schlagwort ja schon drin. ;) Es gibt einfach viele, teils heiße Teile, die mit leicht brennbaren Stoffen in Berührung kommen.

    Die Kluft geht auch weiter auseinander aktuell, da halt die Technik im E-Auto immer weiter verbessert und sicherer gemacht wird.

    Hilft aber alles nicht, denn um eventuell einen Euro auf 100km zu sparen, mir solche Klimmzüge um einen BEV zu laden anzutun und dann auch noch die Anschaffungskosten für einen BEV zu stemmen, ergibt für mich wenig bis gar keinen Sinn aktuell. Da ich ein eher ungünstiges Streckenprofil im Alltag habe, ist es auch eher anzuzweifeln, dass ich mit einem BEV tatsächlich im Verbrauch der kWh bei Kosten von nur 8,50 Euro landen würde.

    Kann man so sehen. Aber z.B. mein Ansatz war eher, das der Elektro im Verbrauch halt nicht teurer sein soll als der C-HR. Wenn er günstiger fährt, um so besser. Tatsächlich war der Elektro bei der Anschaffung nich teuerer als das Angebot von Toyota vom Gen. 2 C-HR in meiner Wunschaustattung. Deswegen und wegen den Vorteilen von Elektro, ist es eben kein C-HR mehr geworden.

    Da sind die Japanischen Hersteller an der Spitze wie Toyota so gut wie keine Probleme mit der elektrischen Fortbewegung. Wenn man die Presse aufmerksam beobachtet bekommt man mit das VW -Ford- Opel - BMW alle große Probleme mit der Elektronik haben und tausende Rückrufaktionen starten. Brandgefahr. ;(

    Würde ich jetzt nicht sagen. Der bZ4X hatte einige Rückrufe. Zwar nicht wegen Batterie und co., aber die Mängel waren schon schwerwiegend. Der VW Rückruf betrifft nur einen Produktionszeitraum. Es sollen aber weniger als 100 Fahrzeuge real betroffen sein. Und auch hier wird davon gesprochen, das nur im aller schlimmsten Fall es sein könnte, das der Fehler einer Batteriezelle zum Brand führen könnte. Gebrannt hat aber noch kein Fahzeug!

    Die Themen werden heute alle extrem Aufgebauscht, auf jeden Mist wird sich gestürzt um Klicks und Co zu erhaschen. Die Wahrheit ist dann am Ende eine ganz andere, oder um längen halt nicht so schlimm wie teils da groß getönt wird.

    Da ist der Preis bei einigen Lademöglichkeiten aber auch schon mal bei fast o,9o € pro KW.

    Wenn man zu Hause für 0,30 € KW ist das ja Ok. Hat aber nicht Jeder die Möglichkeit und verkaufe mal deinen Gebrauchten mit ausgelutschter Batterie :!:

    0,90€ habe ich noch nie gezahlt. Ja klar rufen manche Anbieter in irgendwelchen Ladeapps oder schon mal AdHoc bis zu 1,10€ auf, aber es gibt immer alternativen. EWEGo (ohne Monatsgebühren und co.) z.B. geht zur Not immer mit jeder fremden Säule und deckelt bei 0,62€. Wer mehr Zahlt hat einfach kein Bock auf Elektro, hat sich damit nie beschäftigt und glaubt jeden Mist der in den Medien steht.

    Ich bin auch pro BEV und habe auch Kollegen, die zur Miete wohnen und elektrisch fahren (wenn man etwas will sucht man Wege....). Ich selbst habe aber im Moment keinen Handlungsbedarf. Die Benzinpreise sind im Moment hoch, okay aber kann schnell auch wieder anders sein. Und dann sind 8,50 € schon auf Hybrid Niveau.

    Ja, der Schnitt von 8,50€ bewegt sich in etwa bei den Werten des C-HR (der lag bei 8,90€). Zumindest in meinem Fall. Wer ein sparsammeres Auto fährt liegt da auch drunter. Im Moment aktuell liege ich bei den Fühjahrestemperaturen bei 6-7€ auf 100km.


    Hier ist mein Problem. Die Battertechnik und Reichweiten gehen rasant voran.

    Die BEV von heute ist morgen schon nicht mehr gefragt.

    Da fahre ich doch lieber noch eine Weile mit dem Hybrid als Zwischenlösung und beobacht den Markt.

    Nachteil:

    Wenn alle so denken wird das nix mit E Mobilität und weiterer Entwicklung der Fahrzeuge.

    Die aktuelle Technik ist auch vollkommen ausreichend. Es geht immer mehr. Aber da schafft man sich halt nie was neues an. Denn selbst das neue Iphone ist morgen technisch schon veraltet.

    Im Moment ist die Haltbarkeit der Akkus besser als viele denken. Das zeigen Studien oder auch unabhängige Tests. Die meisten E-Autos liegen selbst nach 4-5 Jahren und >150.000km in Bereichen >=90% SoH einige sogar 95% und besser. Klar, beim Verbrenner werden auch nach >5 Jahren noch die vollen 100% in den Tank gehen, aber auch hier lässt die Leistung im allgemeinen nach. Zudem gibt es einfach viel mehr Teile die kaputt gehen können, die auch beim Verbrenner zu einem Totalschaden führen.

    Diese Situation, während meines Wocheneinkaufs mal eben nachzuladen beim Discounter, wäre bei mir 1-2 mal die Woche für jeweils höchstens 15-20 Minuten gegeben, aber ich denke nicht dass diese kurzen Zeiten ausreichend wären, Energie für meinen Mobilitätsbedarf in ausreichender Menge in den Akku eines BEV zu bekommen. Ergo bleibt mein Hindernis der BEV-Nutzung leider zu 100% weiterbestehen.

    Mit 11kW laden sicher nicht. Aber meist stehen inzwischen bei Aldi und Co. 150kW Lader zu guten Preisen. In 20min bekommt man da Reichweite für gut 250-300km. Je nach Auto und Batterie natürlich. Selbst bei den 50kW Ladern, die noch verbreiteter sind schafft man so locker 100km+. Da wir zur Miete wohnen und ich Laternenparker bin, lade ich auch zu 100% öffentlich und das in einer Region die ich mit Lademöglichkeiten noch als ausbaufähig sehe. Aber es wird. Mein Schnitt liegt bei 44-45ct die kWh und komme so im Moment auf etwa 8,50€ (Sommer/Winnter) auf 100km.


    Ladestrategie im Moment.

    Ich habe ein kleines Abo für 5€ für den lokalen Stromanbieter, da kann ich dann AC 11kW für 0,39€ die kWh laden. Sonst habe ich Aldi ums Eck mit 150kW, wenn es schnell gehen muss. Kosten da 0,47€. Alternativ auf dem Arbeitsweg, Edeka mit 50kW zu 0,48€. Im Umkreis gibt es noch Vattenfall mit 180kW und 0,44€, allerdings sind hier im Umkreis von 25km wo mehrere Stationen sind, gerade bei allen die Kabel abgeschnitten. :cursing:

    Auf Langstrecke nutze ich, wenn es nur mal eine Tour über das Wochenende ist, EWEGo. Die stehen bei jedem McDonalds inzwischen. Kosten aber 0,52€. Wenn es in den Urlaub geht und man weiß das man mind. >3x nachladen muss, lohnt sich dann ein IONITY bzw. EnBw Abo für einen Monat. Kostet zwar 12€, aber dafür kann man dann für 0,39€ laden. Das rechnet sich eigentlich schon nach 2x Schnellladen.

    Als Notfall habe ich ohne zusätzliche Kosten noch eine AralPulse Karte mit ADAC Tarif zu 0,55€ und eine Karte von Electroverse, wo man manchmal lokale Anbieter zu noch akzeptablen Tarifen bekommt.

    Positiv ist, das es im Moment viele Anbieter gibt die die AdHoc Preise senken und man da halt mit der Bank/Kreditkarte meist <=0,49€ die kWh laden kann.


    Das klingt alles wilder als es ist, nach kurzer Zeit ist das einfacher als Tanken.

    Das heißt nur das es da einen Defekt geben könnte, heißt aber nicht pauschal das E-Autos mehr brennen. Anders herum wird ein Schuh draus. Die Wahrscheinlichlkeit das ein Auto mit Verbrenner brennt (Hybride mit einbezogen) ist um das 60fache höher als beim E-Auto. Beim Verbrenner gibt es einfach mehr was brennen kann. Die Zahlen beim E-Auto werden auch immer kleiner, da die Technik immer sicherer gemacht wird.

    Der Rest sind reine Stammtischparolen, genauso das Märchen das nach 4-5 Jahren der Akku kaputt ist bzw. kaum noch Leistung hat usw., was auch mehrheitlich wiederlegt ist.

    Langsam kann man es echt nicht mehr hören.

    Ihr braucht zusätzliche Parameter. Ich denke Parken auf der Straße oder Garage/Tiefgarage dürfte da schon einen Einfluss haben. Ein Garagenwagen, der immer im positiven Temperaturbereich liegt, dürfte ja weniger reinigen, da die Gafahr von Kondenswasser oä. einfach geringer ist im System. Parkt man bei -10°C auf der Straße, dürfe das Thema ein anderes sein und die Gefahr ist halt hoch das da dann ständig gereingt wird, da sich hier von Motor bis Abgassystem Kondenswasser + ggf Eis bilden könnte, die dann das System schädigen auf dauer.

    Der Mehrverbrauch in den Wintermonaten ist sicher etwas ärgerlich, aber dafür fährt man des Rest des Jahres doch dann mit maximaler Effizienz. Der Mittelwert macht es hier. Bei Elektro ist es auch so. Die letzten 2,5 Monate war der Verbrauch einiges höher, aber sind halt nur gut 2 Monate gegen den Rest des Jahres ;)

    Hab dazu auch ne Geschichte. Toyota hatte letztes Jahr ein Leasing Angebot für den C-HR Gen. 2 als Plugin.

    Da hat mich der Toyotahändler angerufen, ob das nicht was wäre für mich. Die Konditionen waren richtig gut. Leasing + Versicherung im rundum sorglos Paket, zu einem richtig guten Preis. Hab aber zu ihm gesagt, das ich halt dann täglich laden müsste, weil ich ja 60km am Tag fahre und ich keine Möglichkeit zu Hause habe. Da hat er vollen Ernstes gesagt:"Man kann ihn ja laden, muss aber auch nicht. Wenn der Akku leer ist fährt der wie ihr jetziger Hybrid. Ab und zu laden reicht ja."

    Hab dann gesagt, das das so aber nichts bringt und der Effekt das man ja eigentlich Sprit sparen will, so ja Null ist.

    Kurz überlegt hatte ich noch, weil das Angebot an sich schon richtig gut war. Aber am Ende wäre es zu umständlich gewesen und hab mich halt dagegen entschieden.

    Aber trotzdem... so eine Aussage kann natürlich für einen unbedarften Käufer vertraunstechnisch tödlich sein.

    Bis 185.000km+ 8 Jahre... ja klar, viele haben da nur 160000km und 6-8 Jahre, aber ich denke das reicht auch. Die meisten hier im Forum schaffen nicht mal 10.000 km im Jahr. Und wer braucht 1000.000km Garantie auf die Batterie? Hat ein Verbrenner 1000.000km auf den Motor? Die meisten fahren ihr Auto nicht mehr als 150.000km (hoch gegriffen) bevor sie wechseln. Da haben die Akkus der heutigen Generation noch zwischen 90-95% und das nicht nur bei Toyota (Abzüglich VW vielleicht ^^ ). Für mich ist das mehr ein Marketing Gag, wen so etwas irgendwo stehen sollte.

    Ich bleibe dabei, >50.000€ ist nur wegen irgendwelchen Marketing Garantien einfach zu viel Knete für ein Auto auf einer Platform + Technologie, die vor 5 Jahren schon als rückständig galt. Ich würde auf Gen. 2 warten. Denn ich denke das auch Toyota da nachbessern muss und auch wird. Sonst stehen die Autos wie Blei bei den Händlern. Der Markt richtet sich nach China und da gewinnt man mit den Werten keinen Blumentopf dort.

    Also alles über 40.000€ ist schon zu viel für das Ding. Wer >50.000 zahlt, auch im Leasing sollte sich das lieber 2x überlegen. Da gibt es einfach besseres auf dem Markt mit besserer Technologie und Umfang.